Enterprisefans wissen, daß es Parallelwelten gibt, die am gleichen Ort existieren, ohne sich zu tangieren.
Die Parallelwelten am Litoranea Veneta (Wasserweg nach Venedig) heißen Innen und Außen.
Innen gibt es ganz viel Schilf (bestimmt die Pflanze mit der größten Verbreitung auf der Welt, glauben wir nach 3 Tagen auf dem Weg), Kanäle, Flüsse mit Biegungen und Abzweigungen, Lagunen, Vögel, Drehbrücken, Schleusen, Fischerdörfer, Matsch, kaum Menschen, selten andere Boote, Anleger, Pausen, Paddelschlag auf – Schlag, Schweiß, selten Zeltplätze, Hebenetze und Fische.
Außen gibt es große lange, breite Strände, Strandutensilien aus Plastik, Eis, Pizza, Café, Schuhläden, fast alle Campings, Hotels, viele Menschen, Hunde, Sonnenschirme auf akkurat angelegten Parzellen alle gleich farbig, bis zum nächsten Strandabschnitt, hässliche Zweckbauten (Bibione) oder eine nette, bunte Altstadt (Caorle), eingebildete Paradiesvögel (mit getiegerten Sommerstiefeln auf Stilettoabsätzen) und abgerissene Underdogs (wir ;-).
Jeden Abend und Morgen staunen wir Grenzgänger beim Übertritt von einer Welt zur anderen, wie groß die Unterschiede zwischen Welten sein können.
























