Für die diesjährige World Press Photo Ausstellung geht es nach Dortmund ins Depot. Wie jedes Mal sind die Bilder begeisternd und bedrückend zugleich. Zu sehen sind ausschließlich Bilder auf technisch und gestalterisch sehr hohem Niveau. Leider reflektieren die Bildinhalte, trotz des Versprechens der Jury, hoffnungsvollen Geschichten mehr Raum zu geben, allesamt den schlimmen Zustand unserer aktuellen Welt. Kriege, Migration und Katastrophen sind die Themen. Trauriger Höhepunkt aus meiner Sicht ist das Foto des Jahres des neunjährigen, palästinensischen Jungen Mahmoud Ajjour von der Fotografin Samar Abu Elouf, das sicher einige schon gesehen haben dürften.
Zum gleichen Zusammenhang erfährt man, dass 70% der in 2024 weltweit zu Tode gekommenen 104 Journalisten auf das Konto der Israelischen Armee gehen!
Auf dem Bild von Jerome Brouillet zeigt der Surfer Gabriel Medina am Scheitelpunkt seiner Kurve, in die ihn eine Riesenwelle bei den Olympischen Spielen von Paris katapultiert hat, mit dem Finger zum Himmel, wohin er wohl gerne weiter fliegen würde. Es ist für mich nach genauer Durchsicht aller Bilder der Ausstellung das einzige Bild das wenn auch nicht hoffnungsfroh, so doch witzig und damit positiv gestimmt ist.





🤔 Sehr bedrückend, finde ich. LG Renate
Hallo Renate
Ja mit Kindern fragt man sich sofort wie mühsam ind eingeschränkt das noch junge Leben wohl werden wird mit den schweren Einschränkun😥
LGP