Seit gestern fährt die Bella südwärts. Der erste Stopp ist Gruftbucht (Gruvby) auf Utö. Der Name kommt von den Eisenminen nicht vom Durchschnittsalter der Einwohner (auch nicht der Besucher ;-).
Es gibt eine Marina, entsprechend viele Lokale und Bars, sowie einen Supermarkt und die Bäckerei.
Wenn es drei mal tutet, heißt das, daß gleich etwas ziemlich großes, wie z.B. die Waxholmsbolaget ll rückwärts fahren möchte und es eigentlich zu spät ist um noch auf der Fähre mitzukommen.
Die junge Frau, die aus der Boutique Richtung Hafen sprintet scheint es dennoch versuchen zu wollen. Jede Wette, daß das nicht mehr klappt.
Also gehen wir hinterher und beobachten, dass die Fähre, die bereits aus dem Hafen war, tatsächlich dreht um die Sprinterin aufzunehmen. Diese ist sich ihres großen Glückes bewusst und postet prompt und stolz ein Selfie von sich und der herannahenden Waxholmsbolaget ll.
Für jemanden, der aus einer Gegend kommt, wo die Bustür, die bereits geschlossen ist, nur selten nochmal aufgeht, obwohl der Bus noch immer an der Haltestelle steht, ist das Verhalten unseres Waxholmbolaget Kapitäns schon sehr beeindruckend.
Wir haben der Insel Utö deshalb aber nicht nur den Beinamen die Freundliche gegeben. Auch wegen der Stimmung in der Bäckerei, wo wir jeden Tag frühstücken erscheint uns der Beiname angebracht. Wer es mal hier her schafft sollte nicht nur das Frühstück probieren sondern unbedingt auch ein Walnussbrot kaufen!





















