Platz an der Sonne

Kann es sein, dass die Kelten oder Römer nicht den besten Weg für die Eisenstraße gefunden haben?

Zumindest für den Abschnitt Holzhausen über Aar nach Aarbergen hat der neugierige Finger gestern auf der Landkarte eine vielversprechendere Alternative ausgemacht 😉 Und tatsächlich verläuft der Weg sehr idyllisch entlang des Michelbachs nach Michelbach, immer leicht bergab bis zum „Platz an der Sonne“.

Wie nah so ein Sonnenplatz mitunter an der Tristesse eines frühen Industriestandorts liegen kann, erfahre ich auf der Suche nach einem neuen Café dem Café 61, welches bei Google mit Rechtsanschlag (5.0) geratet ist. Das Café wirkt eher wie ein einschlägiges Etablissement und nicht wie ein Ort wo es Heißgetränke und Kuchen gibt. Im Hinterhof schaut man auf eine brachiale Fassade, die wohl zur Eisenhütte gehört.

Mein Brötchen und den verdienten Café habe ich dann aber doch lieber beim Rewe gezogen, auch wenn das dortige Café Mühlenbäcker nur ein Rating von 4.3 aufzuweisen hat 😉

Die Strecke geht 42 km zum Teil über sehr holperige und morastige Pfade. Der Rückweg verläuft allerdings trotz des besserwisserischen Ansatzes vom morgen über die Alte Eisenstraße, wie sie schon zumindest seit Jahrhunderten zum Transport von Eisenerz genutzt wird..

2 Replies to “Platz an der Sonne”

    1. Hallo Aki,
      Ausprobieren macht doch auch in der Regel viel Spaß, wenn man nicht gerade wie an diesem Tag früh morgens geschehen beim Versuch die kürzeste Verbindung zwischen Watzhahn und Breithardt zu finden auf einem Pferdepfad landet, auf dem die 28“ Räder mehrfach bis zur Radnabe im Morast verschwinden und die Schuhe nachher innen und außen völlig nass werden 😂🤣😅
      LGP

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